Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der GCF Treuwert GmbH („Berater“) und ihren Kunden („Auftraggeber“) über die Erbringung von Beratungsleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater hat ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Leistungsumfang
Der Berater erbringt Beratungsleistungen im In- und Ausland, insbesondere in Finanzberatung, Unternehmensberatung, Managementberatung sowie IT- und Softwareberatung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen schriftlichen Beratungsvertrag oder der Auftragsbestätigung.
3. Vertragsabschluss
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Vereinbarung oder Auftragsbestätigung zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Kostenvoranschläge sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
4. Honorare und Zahlungsbedingungen
- Stundensätze oder Pauschalhonorare werden im Vertrag festgelegt
- Reisezeiten werden zu 50 % berechnet
- Auslagen werden separat in Rechnung gestellt
Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen von 5 % p. a. berechnet.
5. Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber stellt alle erforderlichen Informationen und Unterlagen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen durch unterlassene Mitwirkung gehen zu Lasten des Auftraggebers.
6. KYC-/AML-Sorgfaltspflichten
Der Auftraggeber verpflichtet sich, an der Kundenidentifikation (KYC), der Ermittlung wirtschaftlich berechtigter Personen (UBO) und der risikobasierten Prüfung mitzuwirken, soweit dies nach AMLA, FINMA-AMLV und LETA erforderlich ist. Die digitale Identitätsprüfung erfolgt über unseren Partner Didit (didit.me). Dazu gehören insbesondere Identitätsnachweise, Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten sowie die Aktualisierung wesentlicher Änderungen.
Der Berater ist berechtigt, Leistungen auszusetzen oder den Vertrag zu beenden, wenn erforderliche KYC-Unterlagen fehlen oder Verdachtsmomente eine Fortführung nicht zulassen. Gesetzliche Meldepflichten (z. B. an die MROS) bleiben vorbehalten. Einzelheiten: Compliance & AML/KYC.
7. Vertraulichkeit
Der Berater wahrt Vertraulichkeit über alle ihm bekannt gewordenen betrieblichen Verhältnisse. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende. Vorbehalten bleiben gesetzliche Auskunfts- und Meldepflichten.
8. Haftung
Der Berater haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, ausser bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, bei Körperverletzung oder bei der Verletzung des Lebens. Die Haftung ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, maximal auf die Höhe des vereinbarten Honorars.
9. Vertragsdauer und Kündigung
Sofern nicht anders vereinbart, können beide Parteien unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündigen. Bereits erbrachte Leistungen sind nach Kündigung zu vergüten.
10. Urheberrechte
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck. Weitergabe an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt schweizerisches Recht. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist Zug. Der Berater ist berechtigt, den Auftraggeber auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu belangen.
12. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.